Bezirksversammlung mit Toni Hofreiter

Am Freitag den 24. Januar fand eine überaus gut besuchte und lebendige Bezirksversammlung der Grünen in der Oberpfalz im Wirtshaus Spitalgarten in Stadtamhof statt.
In geselliger Runde hielt MdB Anton Hofreiter eine leidenschaftliche Eröffnungsrede zur anstehenden Kommunalwahl. “Je mehr Stimmen wir haben, desto mehr Grüne Inhalte können wir umsetzen, auch wenn das natürlich bedeutet, nicht alles zu bekommen was man will.”, so Toni Hofreiter. Damit schwor er die Anwesenden auf die nötigen Kompromisse im politischen Prozess ein und stärkte den Willen der Anwesenden, Verantwortung zu übernehmen. Viele grundlegenden Entscheidungen werden auf kommunaler Ebene getroffen. “Beim Klimaschutz denkt man vor allem an internationale Kampagnen und die Weltgemeinschaft.”, so Hofreiter, “…doch wird stets auf kommunaler Ebene entschieden, ob man z.B. ökologisch nachhaltig baut und wie sich der lokale Energieverbrauch entwickelt.”

Verantwortung zu übernehmen. Das ist das Gebot der Stunde für die Grünen, überall im Land. Dabei sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache. Neben den aktuellen Höchstwerten für die Grünen in Wahlumfragen in Bayern, sind auch die Zahlen für den Bezirk Oberpfalz beeindruckend. Mit 55 Grünen Listen in den Gemeinden in der Oberpfalz, haben so viele Gemeinden eine grüne Liste zur Kommunalwahl, wie nie zuvor. Dies entspricht ca. 25% aller Gemeinden in der Oberpfalz. Im Landkreis Regensburg haben von 41 Gemeinden mittlerweile 19 Gemeinde eine Grüne Liste, ebenfalls so viele wie nie zuvor.

Anschließend begrüßten MdL Christian Zwanziger und MdL Jürgen Mistol den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal.

Christian Zwanziger stellte das Thema Flächenverbrauch in den Vordergrund. Die Initiative der Landtagsgrünen zum bayrischen Flächenspargesetz, mit einer Laufzeit von 2021 bis 2026, soll zu der 5 Hektar / Tag Zielgröße führen. Im Übrigen stehen diese 5 Hektar / Tag auch im Koalitionsvertrag von CSU und FW. Wie man dort hinkommen möchte, erscheine jedoch planlos von Seiten der Landesregierung.

Christian warb für kommunale Flächenmanager die überregional, mehrere Gemeinden bei der Entwicklung unterstützen. Ebenso sei es wichtig, beispielsweise die Forderungen des Bayrischen Gemeindetags aufzugreifen. Dieser fordert unter anderem Unterstützung in der Entwicklung von Ortskernen.

Zuletzt wurde typisch grün, sehr leidenschaftlich und herzlich, über das Thema Photovoltaik und Denkmalschutz diskutiert. Dabei wurden die enormen Möglichkeiten der Gemeinde und eine autonome Entscheidung der Gemeinde betont. Sowohl das bayrische Landesamt für Denkmalpflege (hier klicken), als auch die Weltkirche um Papst Franziskus mit der berühmten Schrift “Laudato Si” und das Bistum Regensburg, fordern Klimaschutz ein und beschreiben eigene Ansätze zum Schutz unserer aller gemeinsamen Lebensgrundlagen. Denkmalschutz, gerade von Kirchen, stehen also nicht im Widerspruch zum Umweltschutz, das wurde dabei klar.

MdL Sabine Weigand (Grüne) hat dabei für alle Interessierten, schwerpunktmäßig das Thema “Grüner Denkmalschutz”, im bayrischen Landtag inne.

Die nächste Bezirksversammlung finde übrigens am 17. April statt.

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